Fehlpass

Ostfussball, Fussball in Österreich & verbale Grätschen

Verbale Grätschen: DFB-Pokal, Viertelfinale

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Kai Dittmann hat das DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen dem FSV Mainz 05 und dem FC Schalke 04 kommentiert. Hier die Highlights:

“Es fehlt das letzte Tickchen Risiko im Mainzer Spiel.”

“Am Anfang hatte er Probleme, doch dann hat er vier der fünf Zweikämpfe gegen den Peruaner gewonnen.”

“Er sieht den Ball spät. Der wäre vielleicht sogar daneben gegangen. Aber den muß er anfassen.”

“Feulner – verweigert den Kopfball.”

“Dann kommt der möglicherweise eine, entscheidende Fehler.”

Written by romanmoeller

März 4, 2009 um 1:18

Nun ist es also soweit …

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es gibt zwei dinge, die die welt in den letzten tagen grundsätzlich veränderten:

1. hat hansa jetzt einen neuen trainer (und roman hat vorerst keinen grund zum ausrasten) und
2. darf ich jetzt hier auch schreiben :-)

mit dem neuen trainer dieter eilts soll es nun also bei hansa wieder aufwärts gehen … grundsätzlich sollte er ja die vorraussetzung mit jungen leuten arbeiten zu können erfüllen, war er doch jahrelang nachwuchstrainer beim dfb. seine ergebnisse und auch die leistungen seiner teams waren allerdings nur bedingt erfolgreich und man warf ihm fehlende ergebnisse, unattraktiven spielstil und keinerlei weiterentwicklung seiner mannschaften vor.

den punkt der ergebnisse kann niemand bestreiten, denn bis auf die (seeeehr glückliche) em-qualifikation in diesem jahr konnte er in keinem jahr die erwartungen erfüllen.

und auch die unattraktive spielweise kann jeder bestätigen, der sich in den letzten jahren die spiele seiner mannschaft angeschaut hat.

auch taktisches fehlverhalten war ein vorwurf, den er im entscheidenden spiel gegen frankreich bestätigte, als er beim stand von 0:0 (deutschland benötigte unbedingt ein tor) nicht auf totale offensive umstellte, sondern einen offensiven spieler vom platz nahm.

natürlich kann man behaupten er hätte alles richtig gemacht, da sein team in der nachspielzeit aus dem nichts heraus doch noch das entscheidende tor erzielte, aber ich wage zu behaupten das dies nicht an seinen auswechslungen bzw. taktischen vorgaben lag.

nichts desto trotz fängt er bei hansa nun bei null an und kann ja alle kritiker lügen strafen. ich denke er hat einen ausgeprägten fußballsachverstand und auch sein erstes intverwiev auf http://www.fc-hansa.de (darf man hier eigentlich websiten angeben? *grübel*) macht einen sympathischen eindruck und somit sollte ihm jeder die chance geben zu beweisen was er als vereinstrainer leisten kann. grundsätzlich ist er sicherlich eine deutlich bessere wahl als leute wie doll, neururer, augenthaler oder mathäus, die ja auch gehandelt wurden.

was ihm bei mir einige pluspnkte verschafft ist die tatsache, das er meiner meinung nach jemand ist, der (im gegensatz zu. z.b. oben genannten namen) weiß was identifikation mit dem verein bedeutet und dieser punkt ist etwas, was fans einfach spüren und spüren wollen.

auch die aussagen der hansaspieler, welche bereits mit bzw. unter ihm trainiert haben lassen hoffen, das er es schafft der mannschaft wieder leben einzuhauchen, denn die aussagen waren durchweg positiv und sie waren erfreut in zukunft auch bei hansa unter ihm arbeiten zu dürfen.

ich denke mit dem heimspiel gegen 1860 hat er auch noch ein perfektes auftaktspiel, denn ich halte die löwen für eines der schwächsten teams der liga und denke das am montag ein deutlicher heimsieg seinen einstand krönen wird. denn diese mannschaft besitzt sicherlich deutlich mehr potenzial, als sie bisher gezeigt hat und ich hoffer der diedär wird es schaffen dieses potenzial abzurufen. deshalb wünsche ich ihm auf diesem weg alles gute und viel erfolg für seine arbeit beim fch.

Hansa Rostock – Wenn Thomas Doll neuer Trainer wird, dann raste ich aus!!!

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Also ich bin ja als Hansa-Fan einiges gewohnt. Der Verein hat am vergangenen Wochenende gut gegen Oberhausen angefangen und dann zum Ende hin wieder rumgedödelt – das ist ja nichts neues. Wir haben eine prima Truppe und dümpeln trotzdem irgendwo im Mittelfeld herum. Das ist bitter. Ich halte trotzdem weiter zu Hansa Rostock, ganz klar. Ich konnte diese Fans ohnehin nie verstehen, die einfach Bayern München toll finden, weil die fast jedes Jahr Meister werden und weil Uli Hoeneß einmal im Jahr zur Belustigung aller ausrastet. Das war nie meine Welt.

Jetzt hat Hansa Rostock also Frank Pagelsdorf und Timo Lange beurlaubt – zwei Namen, mit denen die gesamte Reputation des Vereines nach der Wiedervereinigung eng verknüpft ist. Das tut mir sehr leid – ich bin da absolut pro Pagel und pro Timo Lange. Aber man kennt die Gesetze des Marktes. Bei Mißerfolg sind eben nicht die Spieler Schuld, die hinten nur rumeiern und vorne das Ding nicht reinmachen.

Bislang habe ich drei Namen gehört, die für die Nachfolge von Frank Pagelsdorf infrage kommen: Thomas Doll, Mirko Slomka und Peter Neururer. Mein erster Gedanke war: bitte nicht Thomas Doll! Wer ist denn auf die Idee gekommen, Thomas Doll überhaupt zu nennen? Nach welchen Kriterien werden dort Namen in den Raum geworfen? Einziges Kriterium, das für Doll spricht, ist seine Herkunft. Aber wer ist denn ernsthaft von den Trainer-Fähigkeiten von Thomas Doll überzeugt? Es ist wie mit Lothar Matthäus – großartige Spieler müssen nicht automatisch auch zu großen Trainern werden. Ich habe heute so im Scherz gesagt: “Wenn Thomas Doll Trainer bei Hansa wird, hole ich mir eine Dauerkarte bei St. Pauli.” – ist natürlich übertrieben, das würde ich nie tun. Aber der Name Thomas Doll verursacht bei mir nur Kopfschütteln. Mirko Slomka und Neururer sind dagegen schon ganz andere Namen – mit Neururer könnte ich mich noch am ehesten anfreunden. Das ist einer der Ahnung hat vom Fussball und außerdem für ein bißchen Entertainment steht, wie es mir gefällt. Ein zweiter Hans Meyer sozusagen.

Oder man behält Interimscoach Juri Schlünz – warum soll das nicht ein zweites Mal klappen? Ging mit Pagelsdorf ja auch!

NACHTRAG: Einen Erlebnisbericht vom Osnabrück-Spiel gibt es auch noch hier bei der Extrawurst!

Verbale Grätschen: 1. Bundesliga, 11. Spieltag

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Die Worte zum Samstag sind da:

“Es gibt ja so eine Geschichte – Arminia Bielefeld und die Auswärtsspiele. Das ist immer super – aber nur für den Gegner.” (Kai Dittmann)

“Die Bayern spielen in rot-weiß, Bielefeld in weiß. Das ist für die Schiedsrichter schwer zu sehen, wenn da zwei Spieler nah beieinander stehen.” (Kai Dittmann)

“Jetzt muß er ein bißchen hoffen, das aus dem Eckball nichts passiert.” (Kai Dittmann)

“War nicht gelb-rot, war glatt rot. Ein Fall für’s Sportgericht.” (Marc Hindelang)

“Der KSC ist super-gallig.” (Oliver Seidler)

“Da ist deutlich mehr Saft drin als in der ersten Hälfte.” (Wolff-Christoph Fuss)

“Immerhin: das Spiel wird besser – oder sagen wir: weniger schlecht.” (Marc Hindelang)

“Das Egebnis kennt die Wahrheit.” (Wolff-Christoph Fuss)

“Hoffenheim hat das Spiel wieder einmal durchgesetzt.” (Oliver Seidler)

Außerdem hat Klaus Allofs das Problem von Werder Bremen erkannt:

“Wir glauben schon zu wissen, woran es liegt und das ist immer schon mal gut.” (Klaus Allofs)

Verbale Grätschen: Formel 1, Qualifying Sao Paulo

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Da sagt ein Kumpel zu mir: “Mensch, zieh dir doch auch mal Formel 1 rein. Da wird auch immer viel lustiges Zeugs erzählt.” Da war ich erst skeptisch, weil ich die Formel 1 seit dem Ausscheiden von Heinz-Harald Frentzen nicht mehr verfolge und weil ich sie im Grunde auch nicht mehr ertragen kann, weil sie für mich eine geradezu unerträgliche Mischung aus Umweltverschmutzung und Kapitalismus darstellt. Und doch – es hat sich gelohnt:

“Er bekam letztes Jahr den Titel auf’s Trapez gelegt.” (Jacques Schulz)

“Du fühlst dich einfach besser – du bist übermotiviert.” (Marc Surer)

“Die Höchstgeschwindigkeiten sind hier alle etwas weniger.” (Marc Surer)

“Felipe Massa hat jetzt auch die weichere Mischung draufgeschnallt.” (Jacques Schulz)

“Raikkönen dreht da in der Kurve auch noch rechts unten am Cockpit.” (Jacques Schulz)

“Hier leben ungefähr gefühlte 28 Millionen Menschen in Sao Paulo.” (Jacques Schulz)

Written by romanmoeller

November 1, 2008 um 10:57

Verbale Grätschen: 2. Bundesliga, 10. Spieltag

mit 3 Kommentaren

Die englische Woche beginnt ohne Anglizismen:

“Beide kontrollieren ihre Uhren, Zeitvergleich, Uhrenvergleich sozusagen.” (Marco Hagemann)

“Ansonsten sind wir hier noch im Selbstfindungsprozeß.” (Sven Schröter)

“Keidel, der Linksverteiger jetzt mal Rechtsaußen. Jetzt muß er sich wieder auf den Weg nach hinten machen.” (Oliver Seidler)

“Es fällt mal wieder das große Manko der Aachener auf: mal Geschlossenheit demonstrieren über neunzig Minuten. Das hat in letzter Konsequenz noch nicht funktioniert.” (Marco Hagemann)

“Wenn Di Gregorio ein immens gefährlicher Spieler wäre, dann hätte er den gemacht.” (Marco Hagemann)

“Er hat ein bißchen den Schlendrian aufkommen lassen.” (Marco Hagemann)

“Und? Latte! Gibts nicht.” (Marc Hindelang)

“Die Frankfurter – unter Druck immer für einen Fehler gut, obwohl die Innenverteidigung ja mit erfahrenen Spielers bestückt ist.” (Sven Schröter)

“Was soll ich groß sagen? Es ist kein gutes Fussballspiel.” (Marco Hagemann)

“Hochinteressantes Fussballspiel in der ersten halben Stunde bei äußerst niedrigen Temperaturen.” (Marc Hindelang)

“Der dreht sich ein bißchen weg – aber sowas haben wir schon mehr flattern sehen bei solchen Distanzschützen, äh … Schützen.” (Marco Hagemann)

“Aachen hat mit sich selbst gerade sehr viel zu tun – das ist überraschend, weil gar keine Krise vorhanden ist.” (Marco Hagemann)

“Achenbach rutscht weg – hat ja einige Standprobleme.” (Marco Hagemann)

“Die Unsicherheiten haben sie hier in ihren Trikots über den Platz getragen.” (Oliver Seidler)

“So ist es für Ingolstadt ein Tanz auf dem Hochseil mit verbundenen Augen und ohne Sicherheitsnetz.” (Oliver Seidler)

“Ein Stürmer muß schon – also er darf es auch – versuchen, an den Ball zu kommen.” (Marco Hagemann)

Written by romanmoeller

Oktober 28, 2008 um 6:40

FC Bayern München siegt – nächstes FC Hollywood-Kapitel vertagt!

mit 2 Kommentaren

Ich bin kein Fan des FC Bayern München. Ich bin auch kein Fan von Jürgen Klinsmann. Klinsmann ist für mich eine eng mit dem FC Bayern verbundene Persönlichkeit, die als Spieler seine Verdienste hatte, der aber mehr ein Entertainer in guten Zeiten als ein den Ansprüchen des FC Bayern München genügender Trainer ist.

Man hat das schon zu seinen Zeiten als Teamchef gesehen. Während Jogi Löw die Trainingsarbeit erledigt hat, arbeitete Klinsmann an den Vorbereitungen auf das Sommermärchen 2006, das mit dem Einzug in das Halbfinale durch den Viertelfinalsieg gegen Argentinien seinen Höhepunkt fand. Das Klinsmann damals eine gute Figur machte, lag mehr an der kollektiven Euphorie als an seinen Fähigkeiten als Teamchef.

Das der FC Bayern München heute gegen den Vfl Wolfsburg nach einem 0:2-Rückstand und einer bis dahin stattfinden Arbeitsverweigerung fast aller Spieler noch einen Sieg geholt hat, schadet den Bayern mehr als es ihnen nützt. Mit Klinsmann wird München vielleicht mal Meister (weil die anderen mal wieder zu schwach sind) – aber zum Triumph in der Champions League wird es vermutlich nicht reichen. Für mich als, sagen wir mal, Nicht-Bayern-Fan ist das nun wieder gut, weil ich mich vor der Saison nach der Ernennung Klinsmanns zum Trainer auf eine Wiederkehr des FC Hollywood gefreut habe. Den gibt es dank des Sieges nun in kleineren Portionen und über einen längeren Zeitraum verteilt. Danke Jürgen!

Written by romanmoeller

Oktober 25, 2008 um 9:24

Verbale Grätschen: tipp3-Bundesliga, 14. Spieltag

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Nach langer Zeit habe ich mal wieder Österreich-Bundesliga geschaut und hatte natürlich auch Zettel und Stift dabei, um alles sinnlos dahergesagte zu notieren. Hier die Highlights:

“Vielleicht versuchen es heute sogar die Mattersburger – vielleicht sogar mit Erfolg!” (Thomas Trukeschitz)

“Es gibt keine fixe Ablöse, weil es auch keine Verhandlung gibt.” (Heinz Hochhauser über Marc Janko)

“Das hängt mit beiden Mannschaften zusammen, die sehr geizig sind beim Toreschießen.” (Charly Leitner)

“Madl kümmert sich sehr persönlich um Drechsel.” (Charly Leitner)

“Der Grund ist sehr seifig durch den Hochnebel.” (Charly Leitner)

“Die Innenverteidigung der Rieder spielt im Raum auf dem Mann.” (Charly Leitner)

“Nur Überzahl alleine ist nicht genug.” (Charly Leitner)

Balsam für die arg geschundene Hanseatenseele!

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Meine Herren – das hat es lange nicht gegeben! Ich bin ja als Hansa-Rostock-Fan so einiges gewohnt. Aber ein 9:0-Kantersieg? Gut, die TuS Koblenz ist jetzt kein Real Madrid (sind die eigentlich noch Maßstab?) – aber eben auch kein Freizeitverein. Selbst mit Benjamin Lense in der 4er-Kette hat Hansa hinten nichts anbrennen lassen. Herrlich!! Das hat es so in der Form auch noch nicht gegeben.

Ich habe nur eine Sorge! Selbst im Vollrausch des Jubels wird sich auch der letzte Fan daran erinnern, das sich die Kogge gerade im letzten Ligaspiel gegen den nominell ähnlich starken Gegner FC Ingolstadt 04 mit 2:4 ein bißchen blamiert hat. Zumindest den Ansprüchen entsprechend ist das viel zu wenig. Nächste Woche geht das dann auswärts gegen FSV Frankfurt. Die müssten doch zu packen sein. Eigentlich.

Written by romanmoeller

Oktober 19, 2008 um 7:49

Huub Stevens verlässt den HSV am Saisonende

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Am Ende dieser Saison wird Huub Stevens den Hamburger SV verlassen und Trainer seines Heimatvereins PSV Eindhoven werden. Als Grund gabe Stevens die schwere Krankheit seiner Frau an, die bereits seit längerem schwer erkrankt ist und nun eine weitere Operation vor sich hat. Stevens: “Es fällt mir sehr schwer, aber es gibt Dinge, die wichtiger sind als Fußball.”. HSV-Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann: “Es gibt Momente, in denen Überreden keinen Sinn macht.”.

Für mich kommt diese Entscheidung keinesfalls überraschend, da Stevens bereits 2005 nach seinem Engagement in Köln zurück nach Holland gegangen ist, damals noch zu Roda Kerkrade. Mit der Möglichkeit in Eindhoven zu arbeiten kann er seiner Frau zur Seite stehen und gleichzeitig auch sportlich einen Traum wahr machen. Für mich war uns ist Stevens eine Bereicherung für die Bundesliga – besonders für Schalke 04 hat er viel geleistet (UEFA-Cup Sieger 1997, DFB-Pokal 2000 und 2001). Ich kann seine Entscheidung verstehen und wünsche ihm alle Gute. Da er einer der besten ausländischen Trainer der letzten Jahre in der Bundesliga ist, würde ich ein erneutes Engagement in Deutschland begrüßen, doch verstehe ich seine Entscheidung natürlich.

Links zum Thema:
=> Perfekt! Stevens 2008 zum HSV (Kicker.De)

Written by romanmoeller

November 20, 2007 um 9:04

Veröffentlicht in Deutschland, Fussball, Meinung